CARINE SZUBERT


1965 in Aarau geboren

Lebt mit fünf Katzen, zwei Kindern und einem Mann im Speckgürtel von Berlin


n i e

 

Manche Tage sind vage

Manche sind klar

Und brauchen nichts

Dieser ist wirr, verrückt

Wirft Rätsel in den Raum

Ich fange sie kaum

Erhasche einen Blick, wenn überhaupt

Verstehe nicht

- Wie im Traum –

Bilder statt Worte

Eins folgt dem andern

Ich lache, weine

Stelle mich auf die Beine

Schaue Dich an:

Sind das Deine?

Was gehört zu wem?

Wer gehört wo-zu?

Verstehen wollen ist Zeitverschwendung

J E T Z T ist spätestens beim zweiten T Vergangenheit

Ich gehe fischen.


Tägliche Niederkunft

 

Alles bereichert mein Leben

Jedes Beben, jede Kluft

Alles ist Geschenk, ist willkommen

Ganz, halb, unvollkommen

Egal

Ob Traum oder real

Was zählt

ist

das Erleben

Das Schauen, das Empfinden

Will mich an nichts und niemanden binden

So viel Traum im Traum im Traum

Kinder

Angst

Gebären

Feuer

Und immer wieder Wehen

Ständig gebierst Du ein Kind